Terminvergabesystem des Auswärtigen Amts — Reykjavik

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Reisepass/Personalausweis für Erwachsene

Wenn Sie Ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Island haben, können Sie bei der Botschaft einen neuen Reisepass und/oder Personalausweis beantragen. Die Beantragung muss persönlich erfolgen. Weitere Informationen und das Passantragsformular finden Sie auf unserer Webseite:www.reykjavik.diplo.de

Bitte bringen Sie folgende Unterlagen mit (ACHTUNG: bitte prüfen Sie, welche Unterlagen für Ihren Antrag relevant sind):


• Passantrag (Formular auf unserer Website)
• zwei aktuelle Passfotos mit hellem Hintergrund
• Ihren bisherigen deutschen Reisepass
• Geburtsurkunde
• ggf. Heiratsurkunde (falls Sie verheiratet sind oder waren)
• Abmeldebescheinigung vom letzten deutschen Wohnort (falls Sie bereits im Inland gemeldetwaren)
• Nachweis/e über die aktuelle Namensführung (z.B. Namensänderungsurkunde,Namensbescheinigung etc.)
• isländische Aufenthaltserlaubnis als Nachweis des Wohnsitzes in Island (falls vorhanden)
• Urkunde über den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit (falls Erwerb durch Einbürgerung oder Erklärung, Aufnahme als Spät-/Aussiedler)


Die vorstehende Liste erfasst die meisten, aber nicht alle denkbaren Konstellationen. Die Botschaft behält sich vor, im Einzelfall weitere Dokumente nachzufordern. Wenn Sie unsicher sind, kontaktieren Sie uns bitte gern vorab.


Bitte beachten Sie: Bitte bringen Sie sämtliche Dokumente im Original mit jeweils einer einfachen Kopie mit. Sie erhalten die Originale unmittelbar nach Prüfung zurück.

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Kinderreisepass/Geburtsanzeige

Die Passbeantragung muss persönlich erfolgen, d. h. Vater, Mutter und Kind müssen persönlich in der Botschaft anwesend sein. Wenn nur ein Elternteil sorgeberechtigt ist, genügt die persönliche Anwesenheit des sorgeberechtigten Elternteils und des Kindes. In diesem Fall muss ein Nachweis über das alleinige Sorgerecht vorgelegt werden. Eine Liste mit den vorzulegenden Unterlagen finden Sie nach den Hinweisen zur Erklärung der Namensführung sowie den Hinweisen zur Nachbeurkundung der Geburt in Deutschland.

Die Namensführung eines (auch) deutschen Kindes richtet sich grundsätzlich nach deutschem Recht. Die Namensführung des Kindes kann daher nicht ohne weiteres aus der isländischen Geburtsurkunde übernommen werden. Nach deutschem Namensrecht gilt folgendes:

  • Kinder von Eltern, die bei Geburt einen gemeinsamen Ehenamen führen, erhalten automatisch den Ehenamen der Eltern als Geburtsnamen. Eine Namenserklärung ist nicht erforderlich.
  • Führen Vater und Mutter keinen gemeinsamen Familiennamen, müssen sie vor der Passausstellung unter Umständen eine Namenserklärung gegenüber einem deutschen Standesbeamten abgeben.

Führt das deutsche Namensrecht nicht zu dem gewünschten Ergebnis, kommt ggf. eine Rechtwahl in das Heimatrecht eines Elternteils (z. B. in das isländische Namensrecht) in Frage.

Sollte in Ihrem Fall eine Namenserklärung erforderlich sein, können Sie diese bei uns in der Botschaft abgeben – aus praktischen Gründen gern gleichzeitig mit dem Passantrag. Die Botschaft leitet Ihre Namenserklärung an das zuständige Standesamt in Deutschland weiter.

Es besteht die Möglichkeit, die Geburt Ihres Kindes auch in Deutschland nachbeurkunden zu lassen. Sie erhalten dann eine deutsche Geburtsurkunde für Ihr Kind. Das Antragsformular für die Geburtsanzeige enthält auch eine Erklärung zur Namensführung (Punkt II wäre also gleich miterledigt). Die vorzulegenden Unterlagen sind auch hier identisch mit denen für die Passbeantragung.

Bitte bringen Sie folgende Unterlagen mit (ACHTUNG: bitte prüfen Sie, welche Unterlagen für Ihren Antrag relevant sind):

  • Passantrag (Formular für Minderjährige auf unserer Website)
  • zwei aktuelle Passfotos des Kindes mit hellem Hintergrund
  • Geburtsurkunden der Mutter und des Vaters
  • gültige Reisepässe der Mutter und des Vaters
  • ggf. Registerauszug aus dem Geburtenregister (als Nachweis der erfolgten Vaterschaftsanerkennung bei nicht verheirateten Eltern. Achtung: Betrifft auch Eltern, die zum Zeitpunkt der Geburt des Kindes in eingetragener Lebenspartnerschaft nach isländischem Recht („Sambud“) lebten)
  • ggf. Heiratsurkunde der Eltern (auch bei Vorehen)
  • ggf. Scheidungsurkunde(n)
  • ggf. Sterbeurkunde des Ehepartners
  • ggf. Nachweis der deutschen Staatsangehörigkeit des vermittelnden Elternteils (Einbürgerungsurkunde, Staatsangehörigkeitsausweis etc.)
  • ggf. deutsche Geburtsurkunde oder Namensbescheinigung eines älteren Geschwisterkindes

Bitte bringen Sie alle Dokumente im Original und je 2 einfache Kopien mit. Sie erhalten die Originale unmittelbar nach Prüfung zurück.

Achtung: Für Namenserklärungen und Geburtsbeurkundungen verlangen die deutschen Standesämter grundsätzlich eine Apostille auf isländischen Urkunden. Sie erhalten diese entweder bei Beantragung der Urkunden oder beim isländischen Außenministerium.

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Erbausschlagung

Falls Sie Erbin oder Erbe geworden sind und die Erbschaft nicht annehmen wollen besteht die Möglichkeit, innerhalb einer bestimmten Frist eine Ausschlagungserklärung abzugeben. Diese ist dem zuständigen Nachlaßgericht in Deutschland zu übersenden. In der Botschaft ist dazu die Vorlage eines Ausweisdokuments sowie die Beglaubigung Ihrer Unterschrift nötig. Für die Beglaubigung wird eine Gebühr erhoben.

Bitte bringen Sie, soweit vorhanden, das Mitteilungsschreiben des Amtsgerichts sowie ein Ausweisdokument zum Termin mit.

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Erbscheinsantrag

Unter bestimmten Umständen benötigen Sie als Erbe einen deutschen Erbschein. Hierzu ist ein Antrag nötig, in dem unter anderem die Erbfolge ermittelt werden muß. Da es sich hierbei um eine jeweils sehr verschiedene, persönliche und in der Regel mit arbeits- und zeitaufwendigen Vorbereitungen verbundene Angelegenheit handelt empfehlen wir die persönliche Kontaktaufnahme per e-mail vorab.

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Vaterschaftsanerkennung

Unter bestimmten Umständen ist die Beurkundung einer Erklärung über die Anerkennung der Vaterschaft nach deutschem Recht nötig. Da es sich hierbei um eine persönliche und gewisse Vorbereitung erfordernde Angelegenheit handelt empfehlen wir die Kontaktaufnahme per e-mail vorab.

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Grundstückskaufverträge/Handelsrechtliche Beglaubigungen

Zu Grundstückskaufverträgen:

Die Botschaft beurkundet in der Regel keine Kaufverträge. Ausnahme ist die Beglaubigung einer Unterschrift unter eine nachträglich zu einem Grundstückskaufvertrag abgegebene Genehmigungserklärung. Der Erklärungstext wird in der Regel durch einen inländischen Notar in Deutschland vorbereitet. Bitte bringen Sie die vorbereitete Erklärung un dein Ausweisdokument zum Termin mit.

Da es sich bei Kaufverträgen generell um eine Angelegenheit handelt, die jeweils anders gestaltet und mit einer gewissen Vorbereitung verbunden ist empfehlen wir die Kontaktaufnahme per e-mail vorab.

 

Zu handelsrechtlichen Beglaubigungen:

 

Für Einträge in deutsche Handelsregister sind in der Regel Unterschriftsbeglaubigungen notwendig (etwa bei Änderungen betreffend Einlagen, Vertretungsvollmachten u.a.). Diese können in der Botschaft durchgeführt werden. Auch hierzu empfehlen wir vorab Kontaktaufnahme.

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